Warten auf Wolke 1

Samstag, 4. Juli, 7 Uhr, 25 °C. Angenehm. Doch das ändert sich bald. Um 9 Uhr sind es am Stand schon
30 °C, aber die Bäume auf der gegenüberliegenden Seite der Kupferdreher Straße spenden noch ein wenig Schatten. Gegen 11 Uhr ist auch dies vorbei,
35 °C, gefühlt deutlich mehr. Das Warten auf Wolke 1 beginnt.

Sie kommt, leider nur ganz zart, mit wenig Schatten-wurf und fast allein. Und viel mehr passiert auch sonst nicht. Die wenigen, die noch nicht im Freibad sind, eilen in klimatisierte Geschäfte und zurück zu ihren meist auch klimatisierten Fahrzeugen.

Die Wärme hat Kupferdreh fest im Griff und sorgt für nahezu leere Bürgersteige.

Umso schöner ist da der Teller mit süßen Aprikosen, Nektarinen und Kirschen, vorbeigebracht als nachbarschaftlicher Gruß vom Obst- und Gemüsehändler ein paar Häuser weiter an der Kupferdreher Straße. Nach dem schweißtreibenden Standabbau werden noch einige Scheiben kühle Wassermelone überreicht. So macht der Standbetrieb auch bei größter Hitze Freude. Die hochwertige Ware lohnt den Einkauf bei jedem Wetter.



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