Trommeln für eine gute Zukunft

Ein Hauch von Afrika am HoflädchenZunächst heißt es Warten auf die mit der Deutschen Bahn anreisenden Gäste aus dem Senegal, auf Abbasse So, den engagierten Brückenbauer zwischen den Welten und vielsprachigen Leiter einer Dortmunder Flüchtlingsunterkunft und auf Awa Sene Diop, die erfahrene Netzwerkerin und senegalesische Regierungsbeauftragte für nachhaltige Entwicklung. Das Hoflädchen von Brigitte Graß mit ihrem viele Entdeckungen ermöglichenden Garten, das schöne Wetter und die Aufgeschlossenheit der Besucher machen es möglich, schnell in erste Gespräche zu kommen. Und doch haben Abbasse So und der Recklinghäuser Künstler-Kurator Reiner Kaufmann sofort die ganze Aufmerksamkeit, als sie ihre Trommeln sprechen lassen und Raum für Awa Sene Diop schaffen. Awa Sene Diop berichtet mit wenigen Worten eindringlich über die Situation im Senegal und ihre Anliegen. Der Senegal brauche Unterstützung. Sie sei für drei Wochen in Deutschland, um den Austausch zu einer ökologischen und nachhaltigen Entwicklung der Wirtschaft anzuschieben. Abbasse So macht deutlich, dass es um Dialog auf Augenhöhe gehe, von Angesicht zu Angesicht. Und der beginnt im Garten zu den unterschiedlichsten Themen, immer wieder unterbrochen von Trommelrunden mit Abbasse So. Ein wunderschöner Vormittag mit so mancher Verabredung für weitere Begegnungen und vertiefenden Austausch. Und für den ein oder anderen Anstoß zukünftig selber zu trommeln.



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