Persisches Neujahrs- und Frühlingsfest

2009 nahm die UNESCO das 13tägige persische Neujahrs- und Frühlingsfest in die Liste des immateriellen Erbes der Menschheit auf. Das Fest wird seit über 3.000 Jahren begangen, heute außerhalb des Irans vor allem im Kaukasus, in kurdisch geprägten Regionen, in Zentralasien und auf dem Balkan. Oder eben im Kupferdreher Obst- und Delikatessenlädchen mit einer Lesung von Texten iranischer Schriftsteller. Die Gäste erwartete am 24. März als traditioneller Bestandteil des Festes ein mit mindestens sieben mit dem persischen „S“ beginnenden Gegenständen gedeckter Tisch.

Auf diesem fanden sich:
Sombol, die Hyazinthe, als Zeichen für Freundschaft,
Sir, der Knoblauch, als Symbol für Schutz,
Serkeh, der Essig, als Zeichen für Fröhlichkeit,
Somagh, der Gewürzsumach für den Geschmack des Lebens,
Sib, der Apfel, Gesundheit symbolisierend,
Sabzi, Graskeimlinge, als Zeichen für die Erschaffung neuen Lebens und
Sandjed, die Maulbeere, als Symbol für die Saat des Lebens.



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