Lesung inspiriert für Grüne Hauptstadt

Lesung zu GartenthemenSein Ruf eilt Gerhard Laukötter in der Naturschutz- und der Umweltbildungsszene voraus und sorgt dafür, dass alle Plätze zu seiner Lesung im Delikatessen-Lädchen belegt sind. Selbst von weiter her wird angereist, um dem renommierten Biologen, leidenschaftlichen Hobbygärtner und vielseitig Kreativen beim Lesen seiner Gedichte zu Garten- und Naturthemen zu lauschen.

Zu Beginn der Lesung berichtet Laukötter von seinem ersten Garten. Bereits als 5jähriger durfte er 2 qm im Hinterhaus eines Mietshauses nutzen. Als erstes säte er das aus, was er überhaupt nicht essen mochte: Linsen. Er wollte sich anschauen, wozu sich eine Linse entwickelt, wenn sie nicht verspeist wird. Neugier und genaues Hinsehen prägen auch heute noch sein Wirken. Seine Freude an der Natur ist spürbar, wenn er das Verhalten der obstverliebten Amsel oder den Tanz der Falter um die Blüten der Fetten Henne beschreibt. Sein Unbehagen über die Entwicklung der Wald-Erdbeere zur Acker-Erdbeere oder über die Landschaftsveränderungen durch riesige Maispflanzen wird ebenso deutlich.

Seine Texte und seine noch bis zum 10. Juni im Delikatessen-Lädchen zu sehenden Makroaufnahmen von Gemüsescheibchen inspirieren das Publikum mit Blick auf die Grüne Hauptstadt Essen in 2017. Es wird vorgeschlagen, Texte und Fotos von Gerhard Laukötter um Einlagerungs- und Kochtipps zu ergänzen und zugänglich zu machen, um die Lust am Gärtnern im eigenen Garten, auf der gemieteten Parzelle oder im Gemeinschaftsgarten weiter zu steigern. Andere regen an, seine Erfahrungen für Veranstaltungen und Aktionen zum Bodenleben in Gärten und Äckern zu nutzen. Laukötter ist von den Vorschlägen angetan und interessiert.



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